Empfänger unbekannt

Video-Aufnahme des Theaterstücks Empfänger unbekannt auf YouTube

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„Diese Geschichte klingt einfach, beinahe zu einfach“, meint Rezensent Volker Breidecker. „Doch der Eindruck täuscht!“ In dem Briefwechsel zwischen Max Eisenstein und Martin Schulse vom November 1932 bis März 1934 wird Geschichte erzählt – auf bewegende, dramatische und faszinierende Art und Weise.

Der Jude Max bittet im November 1933 seinen mittlerweile wieder in Deutschland lebenden Freund Martin, mit dem er in den USA einen Kunsthandel betreibt, ihm zu helfen, das Schicksal seiner verschwundenen Schwester Griselle zu klären – einen Brief an sie bekam er mit dem Vermerk „Adressat unbekannt“ retourniert. Er erhält eine erschütternde, nüchterne Antwort – und rächt sich….

„Empfänger unbekannt“ ist eine zeitlose, stille Tragödie, die sich an unser moralisches Empfinden wendet. Sie zeigt, was passiert, wenn das „zusammen Leben“ nicht mehr funktioniert und damit auch kein „zusammen Wachsen“ möglich ist; zeigt, wie eine vielfältige, demokratische Gesellschaft mit Menschen unterschiedlichster politischer Einstellung bedroht und zerstört werden kann und was passiert, wenn Ignoranz, Hass und Mauern dominieren.

Eine vergangene Geschichte – hoch aktuell!

„Selten ist so viel in solcher Dichte ausgedrückt worden.“

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Barbara Gerstenäcker, Stefanie Wally

RegieLogo Jüdisches Leben in Deutschland
Magda Dachner

Im Rahmen von
Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“
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